Friday, May 17, 2013

Abreise nach Vorarlberg zu Herbert u. Monika


16. bis 17. Mai


Am Morgen das, dank Wartehüsli, trockene Zelt abgebaut u. in einem Cafe gefrühstückt.
Wetter Bericht gecheckt. für die nächsten 5 Tage war schon wieder Schlechtwetter angesagt. Nur für den 18. Mai war Schönwetter angesagt, denn da soll es starken Föhn haben;-).

Weil ich keine Lust darauf hatte meinen Gleitschirm quer durch die Alpen zu tragen, fuhr ich mit dem Zug bis Gisingen in Vorarlberg zu Herbert und Monika.
Da Maria bereits mit dem Radl von der Steiermark unterwegs nach Hause ist, habe ich mich entschieden Morgen am 18. Mai ebenfalls nach Hause zu fahren.

Die bisher zurückgelegte Strecke:

Der Weg vom Oberalb Pass bis OÖ wird später (bei Flugwetter) fortgesetzt.

Furka u. Oberalb Pass










 14. - 15. Mai

Die Wettervorhersage meldete für den Nachmittag einen ansteigenden Druckunterschied auf 5,5hPa. Am Startplatz traf ich drei weitere Piloten die trotz der grenzwertigen Vorhersage auf Flugwetter hofften. Die Locals meinten, dass sie spätestens Mittag landen werden, da sie befürchten, dass der Föhn durchbricht. Ich startete um 10:00 Uhr gemeinsam mit den Locals. Nach ca 45min. Fliegen richtung Furka spiralte ich aufgrund von Föhn(Verdacht) ab.

Nach der Landung packte ich meinen Rucksack u. stoppte bis nach Oberwald, wo ich vor ca. einer Wochze ladete.
In Oberwald angekommen, musste ich feststellen, dass sich die Föhnmauer wieder aufgelöst hatte.
Von dort aus marschierte ich auf den immer noch geschlossenen Furka Pass.
Die Schneeräumungen waren weiter fortgeschritten als erwartet. Kurz nach Gletsch endete dann der geräumte Straßenabschnitt.
Von dort an wanderte ich mit den (vom Zeck geborgten) Schneeschuhen bis zum Pass hoch (wobei es ohne Schneeschuhe a leicht gegangen wär, weil nimma viel Schnee lag
Mittlerweile hat es komplett zugezogen u. es begann leicht zu regnen.




Am Pass angekommen, musste ich festellen, dass der Kanon Uri fleißiger war, der Pass war von Realp bis ganz nach oben fertig geräumt.


Aufgund von Regen u. stürmischen Wind konnte ich den Pass leider nicht runter fliegen.
Ich marschierte runter bis Realp.
Dort gönnte ich mir eine Portion Spaghetti. Zwischen Realp und Andermatt schlug ich um 20:00 Uhr mein Zelt auf.

15. Mai
Ich baute um 10:00 Uhr wieder mal bei Regen das Zelt ab. Marschierte dann entlang einer Seitenstraße bis Andermatt.
Verschickte dort die Schneeschuhe Retour an Zeck.
Anschließend wanderte ich entlang von Wanderwegen hoch zum Oberalbpass. Wie sollte es auch anders sein stürmte/regnete/schneite es wieder mal;-)





Am Pass kaufte ich mir lecker Apfelstrudel mit Vanille Sauce + Kakao mit Schlag. Nach der Stärkung wanderte ich runter bis Bugnei. Dort schlug ich um 19:00 Uhr Abends mein Zelt unter dem Zug Wartehüsli auf.


Besuch beim Zeck

12. - 13 Mai

12. Mai
Da die Vorhersage sich nicht gebessert hatte, entschied ich mich einen guten alten Freund der seit einer Weile in Waltenschwiel wohnt (per Zug) zu besuchen.

13. Mai
Da die Wettervorhersage für den kommenden Tag nun plötzlich doch  nach einem ev.Flugtag aussah (die letzten Tage wurde für den 14. starker Föhn gemeldet) fuhr ich am Abend wieder retour nach Fiesch.
Am Abend um 23:30 Uhr erreichte ich Fiesch u. schlug mein Zelt neben der Seilbahnstation auf.




noch ein Tag in Fiesch

11. Mai
obwohl die Wettervorhersage für die naechsten Tage immer noch nicht nach Flugwetter aussah entschied ich mich einen Tag länger auf Flugwetter zu warten...
Am Morgen rief ich in Realp bei der Tiefenbach hütte an u. erkundigte mich nach der Schneelage u. den Fortschritt der Straßenräumung.
Die teilten mir mit, dass die Strasse nur bis zum Hotel frei ist u. am Vortag auch hier die Straße wieder durch Lawinenabgänge verschüttet wurde.
Zu Mittag ging ich wieder mal in den Ort u. kaufte mir (schon wieder) neue Zeitschriften zum lesen.
Am Abend ging ich in eine Bar, wo ich dann "alte Bekannte" (den Verkäufer vom Sportgeschäft, den Kiosk Besitzer u. den Kerl vom Fahrradgeschäft), die ich in den letzten Tagen beim "herumhängen in Fiesch" kennenlernt, traf.

Friday, May 10, 2013

Passy bis Oberwald (Furka Pass)

02.04. Bis 10. Mai 02.05 Am Vortag (den 2ten) ging ich bis Sonnenuntergang noch nach Marthod. Da in den wiesen durch den starken Regen ueberall das Wasser stand, schlug ich auf einem schotterplatz neben einer Baustelle mein Zelt auf.


03.05. Am naechsten Tag ging ich, ebenfalls bei Regen, weiter bis megeve (Ca 15 km Luftlinie von passy entfernt) 04.05. bei leichten nieselregen kurz bis nach passy (20 km von chamonix entfern) gewandert, da der Wetterbericht fuer die kommenden Tage Flugwetter meldete.
Als ich am spaeten Nachmittag in passy ankam klarte es ait. Kurz darauf sah ich zwei gleitschirme am hang herumkratzen. Am landeplatz traf ich auf lustige englische drachinger mit denen ich abends ein paar Bier trank. 5. 5. am Morgen baute ich mein Zelt ab u kaufte Lebensmittel fuer die naechsten Tage ein. Da ich etwas zu spaet aufgestanden wAr u. Es am lp viele mitfahrgelegenheiten rauf zum Startplatz gab, fuhr ich mit einer franzoesiscjen flugsagari-;) Gruppe rauf zum Startplatz. Ich war um 11:00 Uhr startbereit. Da bis 15:00 Uhr Ca 200 Piloten nur absoffen, startete ich mit den englischen drachingern und ein paar locals sehr spaet.





Wir hatten drueck u. Konnten hohe machen. Grimmig mit Ca 2000m flog ich rueber Richtung chamonix. Dort stieg die Basis auf 2500m. Kurz nach chamonix machte es dann komplett zu u ich hatte keine thermik mehr, deshalb landete ich auf Ca. 2200m. Dort schlug ich mein Zelt auf. 2h spaeter begann es wieder zu regnen. In der hoffnung auf Flugwetter am kommenden Tag (wie von


den locals prophezeit) legte ich mich abends schlafen. 06.05 Es regnete/schneepatzte den ganzen Tag. Die Vorhersage hatte offensichtlich nicht gestimmt. 07.05. Der wettzerbricht meldete (abgesehen von ein paar hohen Wolken die durchziehen koennen einen guten flugtag. Am Morgen sah es bei strahlend blauen Himmel u. Kaum Wind tatsächliche sehr gut aus. Als ic mich dann um 10 Uhr schöne langsam startgertig machte zog die angekündigten wolkenschicht vor und drehte mir das Licht ab. Zudaezzloch kam notdwrszwind auf, der ein starten an meinem so häng behinderte. Mit der Abschattung u. Dem Wind wurde es ungemütlich. Also packte ich wieder mein Zelt aus und stellte mich auf eine weitere Kälte Nacht ein. Zum drueck könnte ich nicht weit vom Zeltplatz entfernt eine schmelzwasser Quelle finden. da es in der letzten Naecht ein paar minusgrade hatte und mir mit meinem sommerschlafsack ein wenig kalt war, wickelte ich mich fuer die kommende nacht zudaezzloch in meine eierlegende wollmilchsau (kurz "sau" genannt) ein.
In den letzten 10 Tagen hatte ich jeden Tag Niederschlag. Heute hatte ich mal keinen regen/Schneefall-;) 8. 5. etwas spaet um 11:30 Uhr gestartet, da ab 10 Uhr immer wieder schirme von der anderen talSeite zu mir überquerten u. Absoffen (an den notfhaengen sind die Sachgebiete noch offen). Als ich bei mir auf der suedseite einen Adler aufdrehen sah u. Sich kurz darauf der erste cumulant bildete startete ich.

Zu Beginn war die Basis auf Ca. 2500m Bis kurz vor der rohntal querung gimgs trotzdem ganz gut vorwärts. Vor der querung bei martinique hatte ich eine Weile zu kaempfen an die Basis zu kommen. Ich wollte nicht zu tief tiebetqueren, da ich i in dieser Talenge mit starken u hochreichen talwind rechnete. Nach der querung gimgs dann einfach und Zuegig bis Big.

Kurz nach Brig bekam ich dann den vermutlich den aletschgletscherwind zu spueren, da ich plötzlich nur noch 20 KMU vorwartsfahrt hatte. Weiter oben an der Basis auf 3200m war das weiterkommen mit 5 Kmh sw wieder einfacher.
In fiesch hatte ich dann eine Grösse Abschattung die mir das vorwaertskommen schwieriger macht. In Höhe muenster Ladezeit ich dann auf einer Alm und checkte kurz den Wetterbericht fuer den darauffolgenden Tag.



Da wie erwartet Regen angesagt war, flog ich mit der resttermik (die vorboten der angesagten warmfront hatten mir nun endgültig das Licht abgedreht) bis oberwald am furkapass.
Aufgrund der Abschattung und der sw Strömung war nichts von der gefürchteten grimsler Schlange zu spueren. Nach der Landung musste ich feststellen, dass in dem TouristenOrt kein Wirtshaus od lebensmittesgedchaefz offen hat. Der Ort wird erst nach der oeffnung vom furkapass (Anfang Juni) wieder munter. Also stoppte ich retour zum uebernaechsten Ort. Im muenster kaufte ich mir eine leckere gorgonzola Pizza mit scharfer souce. Danach ging ich ins pub nebenan und genoss es nach drei Tagen Einsamkeit mich wieder mal mit Leute unterhalten zu koennen. Muede aber glücklich schlug ich in einer Wiese neben dem pub mein Zelt auf u. Legte mich schlafen. In der Nacht begann es wieder mal zu regnen. 9. 5. Noch mal weiter retur gestoppt nach fiesch um dort in einem hostel abzusteigen. Nach langer Zeit könnte ich mich u. Meine Kleidung wieder mal waschen... 10.05. Lange geschlafen. Wetter Infos u. Lawimensituation am furka gecheckt. Wie weit die Strasse bereits frei ist, konnte mir keiner sagen, da dort an dem zwickeltag keiner arbeitete. Momentan schneit es wieder am furka und durch starken Wind gibt es viel triebschnee. Werd am so bei wetzetbrsserung die Situation noch mal genauer pruefen. Nach Flugwetter sieht es in den naechsten Tagen auch nicht aus... seit 15 Tagen, abgesehen von einem Tag in chamonix, hatte ich jeden Tag Regen oder Schneefall. Grundsätzlich bin i ja gerne bei schlechten Wetter draussen, weil ma Do die Natur Nu viel intensiver spuert. Aber fuer die furka pass querung wuensch i ma zumindest fuer kurze Zeit ordentliches Flugwetter oder warme Tage und klare kalte naechte, damit i ruebergehen kann. danke an die netten damen im hostel die mich an ihren computer die bilder hochladen liessen

Thursday, May 2, 2013

von Grenoble nach Albertville

Mo. 29.04. Am Morgen beim hostel ausgecheckt u. Von den anderen hostelgaesten (gleitschirmflieger, Rad u. Motorradfarrer) verabschiedet. Bei strömenden Regen zur Post gegangen u. Die bergschuhe + unnötigen Ballast wie Projektor, kocher + Gas + Topf nach Hause geschickt.

Anchliessend quer dich grenoble gewandert. Spaeter weiter bis hoehe St. Hillere (im Tal). Zum Glück fand ich einen alten stadel unter dem ich mein Zelt aufschlagen konnte, da es am Abend immer noch regnete. Di. 30.04. Am Morgen das, dank stadel, trockene Zelt abgebaut.
 Nach kurzem wettercheck am Handy im Tal weiterbehandelt. Nach einer Stunde in einem cafe gefrühstückt. Danach über Wanderwege, schotterpisten u. Asphaltstrassen Ca. 40km bis cruet gewandert. Dort proviant fuer zwei Tage eingekauft u das Zelt im Ort zwischen weinreden aufgebaut. Das war der letzte Urlaubstag! Mi. 1. 04. 1. Tag als arbeitsloser:-) Um 8:00 Uhr morgens das nasse Zelt im Rucksack verstaut u zum Startplatz 1200hm aufgestiegen.

Da sich 200hm unterhalb vom Startplatz eine Quelle befand musste ich zum Glück die 4 Liter Wasser nicht den gesamten weg hochschleppen (auf osm quellen ist im Gegensatz zu den sch... Garmin Karten immer verlass). Als ich am Startplatz ankam zog wie vorhergesagt ein beeindruckendes Gewitter auf. Zum Glück fand ich am Startplatz eine biwakschachtel vor die mich vor den hagelkoerner schützten. Do. 02.04. Gut ausgeschlafen (dank komfortabler "notUnterkunft") Zeitig fuer einen kurzen fruehen "streckenflug" fertiggemacht, da fuer den Nachmittag wieder Gewitter angesagt war. Beim Start um 11:00 Uhr war die Basis noch unter dem Startplatz auf ca1350m. Da ich mich aber auf einer Ridge mit nur kleinen querungen befand konnte ich 25km fliegend zurück legen. Da es vom sueden her immer schwarzer wurde, musste ich dann kurz vor albertville landen. Neben der Siedlung wo ich landete. War ein altes Ehepaar am grillen. Der grillmeister sprach zufällige deutsch und lud mich spontan zur familiengrillerei ein. Als er mich nach dem Essen fragte, was ich heute noch vor habe u. Deutete in den Himmel (es hatte mittlerweile zum stürmen und regnen begonnen) erzählten ich ihm, dass ich noch zum mc donalds gehen moechte da die dort WLAN haben. Obwohl ich ihm erzählte hatte, dass ich zu fuss u. Mit dem Schirm unterwegs bin u. Auf Autos grossteils verzichten moechte liess er es sich nicht nehmen mich dir paar km ins Zentrum zu fahren. Fuer mind die naechsten 3 Tage immer noch kein korrektes Flugblätter in Aussicht.